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Die Zapfanlage - Wie funktioniert sie eigentlich? |
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Wir alle haben schon unzählige Male unserem Stammwirt beim zapfen zugesehen, vielleicht haben Sie sich das kühle Blonde auch schon mal selbst eingeschenkt und sich die Frage gestellt, welche Voraussetzungen geschaffen sein müssen, um das Bier mit der richtigen Geschwindigkeit aus dem Zapfhahn fließen zu lassen. Nun, grundsätzlich drückt man das Bier mit CO² (Kohlensäure) aus dem Faß in eine Bierleitung bis zum Hahn. Dazu wird ein spezieller Zapfkopf (KEG-Anschluß) mit dem Faß verbunden der über zwei Anschlußmöglichkeiten verfügt. Am oberen Abgang ist die Getränkeleitung angeschraubt, die entweder direkt oder über eine zwischengeschaltete Kühleinrichtung (Durchlaufkühler) zum Zapfhahn führt. Die seitliche Verschraubung des Zapfkopfes dient der CO²-Zufuhr. Doch Vorsicht! Niemals darf eine Kohlensäureflasche direkt mit dem Zapfkopf verbunden werden, sondern ausschließlich über einen Druckminderer. Der Flaschendruck von 40 - 100 bar würde das Bierfaß augenblicklich zum bersten bringen!!! Am Druckminderer wird der errechnete Betriebsdruck eingestellt (Berechnung des Betriebsdruckes in einer der folgenden Technikinfo) und dem Faß über eine Schlauchleitung zugeführt. Im Faß drückt unsere zugeführte Kohlensäure nun von oben auf das Bier, das durch ein senkrechtes bis zum Fassboden reichendes Steigrohr den Weg zum Zapfhahn antritt. Prost. ![]() |
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